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Rimpar

Nördlich von Würzburg, zu beiden Seiten der Pleichach, am Saum des Gramschatzer Waldes, liegt der Markt Rimpar. Mit seinen rund 8.000 Einwohnern liegt Rimpar in einer idyllischen Landschaft.

Bereits 1126 wurde der Ort erstmals erwähnt. Mit der Geschichte Rimpars ist die des Ortsteiles Maidbronn eng verbunden. Weit älter noch ist die Geschichte des Ortsteiles Gramschatz, der bereits 772 urkundlich erstmals erwähnt wurde.

Von welcher Seite man sich dem Dorfe nähert, immer ragen Kirche und Burg dominierend hervor. Im 14. Jahrhundert (1347) wurde die Burg von Hans von Grumbach erbaut und war eine der eindrucksvollsten Wasserburgen im süddeutschen Raum. Am Fuße des Schlosses findet man die Schlossmühle, die noch älter als die Burg ist.

Im Bauernkrieg 1525 war Rimpar Schauplatz wüsten Tumults. Das Schloss wurde verheert und die Kirche durch Feuer zerstört. Im Jahre 1593 verkaufte der verschuldete Konrad von Grumbach Schloss und Dorf an den Fürstbischof Julius Echter, unter dessen Führung sich im Dorfe eine rege Bautätigkeit entwickelte. Das Schloss wurde erweitert und die Pfarrkirche renoviert. Im Renaissancestil wurde 1614 in der Ortsmitte das Rathaus errichtet, auf dem Marktplatz ein Brunnen aufgestellt, ein Hofgarten mit Springbrunnen angelegt und ein Gartenhaus, genannt Lustschloss, erbaut.

Jenseits des Bachtales ragt der 56 Meter hohe „Echterturm“ empor, den Fürstbischof Julius Echter 1608 errichten ließ. Der Turm ist der höchste "Echterturm" im Würzburger Land. Der Bau der heutigen Pfarrkirche begann im Jahre 1849.

Im nahen Maidbronn, einer Filiale der Pfarrei Rimpar, findet man ein bedeutendes Werk Tilman Riemenschneiders. In der St. Afra-Kirche, dem ehemaligen Klosterkirchlein der Zisterzienserinnen, steht der Altar "Die Beweinung Christi", das letzte Werk des großen Meisters.

Eine herrliche, barocke Pfarrkirche steht im Ortsteil Gramschatz mit Werken der Bildhauer Wolfgang von der Auvera und Johann Peter Wagner.

Die Schüler aus Rimpar und seinen Ortsteilen Maidbronn und Gramschatz besuchen die Maximilian-Kolbe-Schule in der Julius-Echter-Straße. Hier ist auch das Hallenbad, das für die gesamte Bevölkerung zugänglich ist, untergebracht.

Die herrlichen Wälder und Wiesen des Naherholungsgebietes um Rimpar laden Besucher aus nah und fern zum Verweilen in der schönen Umgebung, besonders in den Tiefen des Gramschatzer Waldes ein.